Über mich


Ich hoffe der folgende Text - den ich frei von der Leber geschrieben habe - unterhält Sie, und Sie können mein Leben ein wenig nachvollziehen. Sollten Sie Fragen zu dem Text haben oder mir einfach was Schreiben wollen freue ich mich sehr darüber. Denn nur durch Kritik, Anregungen und Vorschläge kann ich diesen Text und meine Seite verbessern. Bitte benutzen Sie dazu das Kontaktformular.

Geboren am 13. August 1967 in Wesseling bei Köln, bin ich als Jüngster Sohn von 3 Kindern (ich habe noch einen Bruder und eine Schwester, die beide in der Eifel wohnen) in Köln-Sürth aufgewachsen. Ich besuchte die Grundschule in Sürth von 1974 bis 1978. Danach ging's auf die Johannes Gutenberg Realschule nach Köln-Godorf. Diese besuchte ich von 1978 - 1980. Ich war schon immer begeistert von Musik und meine 1. eigene gekaufte Single war 1976 "Ein Bett im Kornfeld" von Jürgen Drews. Den Song "spielte" und sang ich schon nach mit einem Tennisschläger als Gitarre. Als Elvis 1977 starb hörte ich zum 1. Mal von ihm und ein damaliger Freund spielte mir Songs von ihm vor. Zu der Zeit war ich aber noch kein richtiger Elvis-Fan. 1980 zogen wir von Köln-Sürth nach Kall-Scheven in die Eifel. Das war für uns Kinder natürlich nicht so prickelnd, da die Eifel zu der Zeit nicht den besten Ruf hatte - so nach dem Motto: „Da ist ja nix los“. Ich wechselte also nach der 6. Klasse die Schule und besuchte von nun an, ab der 7. Klasse, die Städtische Realschule Schleiden. Nun, das 7. Schule habe ich dann insgesamt 3mal gemacht (also 2mal wiederholt), da der Unterrichtsstoff ein total anderer gewesen ist, als der in Godorf und ich meine Probleme damit hatte. Nun gut - das Ganze hat dann doch noch ein gutes Ende genommen, da ich zum Schluss zu den Besseren Schülern in der Klasse zählte. Ich bin auch seit 1980 so richtiger Elvis-Fan, denn in der Eifel war in der Tat nicht das los, was man von Sürth bzw. Köln gewohnt gewesen ist, und somit suchte man sich andere Freizeitbeschäftigungen. Ich hörte und sang Elvis 4 Stunden täglich. Sie können sich sicher vorstellen, dass das meine Geschwister manchmal genervt hat. In der Schule galt ich natürlich als total verrückt und wurde dort schon immer „Elvis“ genannt. Meinen 1. "Auftritt" hatte ich dann auch auf einem Schulfest - allerdings "sang" ich nur Vollplayback; aber für mich richtig mit. Das hörten meine Schulkameraden und meinten: "Hey Du singst wie Elvis. Tritt doch mal auf". Ich habe aber immer abgewunken, da Elvis für mich ein Hobby ist und ich nie einen Gedanken daran verschwendet habe, dass ich eines Tages als Elvis-Tribute-Artist auf der Bühne stehen würde. Mittlerweile kann ich sagen, dass meine Schulkameraden glücklicherweise nicht locker gelassen haben. Somit trat ich dann 1987 zum 1. Mal richtig öffentlich auf und zwar bei einer Talentshow auf der Mechernicher Sommerwoche - dort unter meinem bürgerlichen Namen Franz Nübel. Das war dann quasi der Startschuss meiner folgenden Karriere. Ich tingelte von einer Talentshow zur nächsten. 1988 konnte ich schon meinen 1. Siegertitel mit nach Hause nehmen. Da ich aber ja nicht wusste, dass es mal soweit kommen würde, dass ich von der Singerei leben kann, erlernte ich "zur Sicherheit" den Beruf des Bäckers. Nach der Lehre kündigte ich in meinem Ausbildungsbetrieb und arbeitete eine Saison im Brühler Phantasialand als Bäcker und Thekenkraft (Bier zapfen, Eisbecher machen etc.). Das hat mir wirklich richtig Spaß gemacht - nur hat man damals im Winter ja dann keinen Job mehr (Heute ist das anders). Nach der Saison ging ich dann also in meinen Ausbildungsbetrieb zurück und arbeitete dort dann noch ca. 1 Jahr als Bäcker. Ich baute in der Zeit aber auch meine Karriere als Sänger weiter aus. 1993 trat ich z.B. im Kölner Tanzbrunnen auf und belegte in einer der Vorrunden den 1. Platz. Das war ein kleiner Durchbruch, der mir wirklich verhalf leichter an Auftritte zu kommen. Der Kölner Stadt-Anzeiger gab mir im selben Jahr den Namen "Eifel-Elvis", welcher für viele Jahre mein Markenzeichen sein sollte. Die Anfragen hatten mittlerweile schon so zugenommen, dass ich überlegte was ich nun machen sollte. Mein Familie (Eltern und Freundin - mittlerweile Frau) unterstützten mich in meinem Vorhaben, und so kündigte ich von nun an meinen Beruf als Bäcker komplett. Seit 1996 lebte ich von der Musik. Ich trat europaweit auf und hatte Auftritte in Belgien, Holland, Südtirol, Italien - um nur einige zu nennen. Deutschland habe ich komplett bereist. 1997 veröffentlichte ich meine 1. CD mit dem Titel "Jack Favor - A Tribute To Elvis". Aufgenommen habe ich die CD in Dreiborn (bei Monschau in der Eifel) im Musik- und Tonstudio von Uwe Kramm. Kramm ist der Sohn von Heino. Seither verbindet uns eine enge Freundschaft u.a. auch deswegen, weil Uwe auch ein riesen Elvis-Fan ist. Am 01. August 1997 haben meine jetzige Frau und ich geheiratet. Zu meinen Auftrittshighlights zählen u.a. viele Fernsehsendungen, wie z.B. TV-Total, Gong-Show, mehrere Auftritte für 9Live etc. In zwei Fernsehserien habe ich auch Rollen gespielt und zwar bei der WDR-Serie "Die Anrheiner" und eine Hauptrolle in der SAT.1 Serie "SK Kölsch". Im September 1999 brachte meine Frau unsere gesunde Tochter Saskia zur Welt. 2004 stellte ich einen Weltrekord auf im "Elvis-Lieder-Dauersingen" mit einer Zeit von 42 Stunden - 16 Minuten - 8 Sekunden. Obwohl ich das quasi in Ruhe machen wollte - einfach nur als Elvis-Fan ohne viel Promotion, wurde es ein riesen ungeplantes Medienspektakel, welches mich im Nachhinein unwahrscheinlich weit nach vorne gebracht hat, was den Bekanntheitsgrad betrifft. Ich habe gemerkt, dass ich in der Eifel nicht mehr so richtig weiter komme. Meine Frau und ich sind zur der Zeit schon seit Jahren zum "Timmendorfer Strand" in Urlaub gefahren und haben dann auch immer Hamburg besucht, was nur 40 Autominuten von Timmendorf entfernt liegt. Wir haben uns beim 1.Mal direkt in die Stadt verliebt und gesagt, dass wir nach Hamburg ziehen wollen, wenn sich die Gelegenheit dazu ergibt. Gesagt getan. 2006 war es dann soweit. Wir zogen von der Eifel nach Hamburg. Die Stadt hat ein unwahrscheinliches Potential was die Musikszene betrifft. Da ich aber keinerlei Kontakte in der Stadt hatte fing ich an verschiedene Agenturen und Managements anzuschreiben. So fand ich dann auch meinen Manager Michael Prignitz von MP-Management, welcher mittlerweile leider verstorben ist. Zunächst trat ich für ihn nur als Elvis auf. Wir sind uns aber beide einig gewesen, dass das nicht immer so weiter geht, denn ich kann Elvis nur so lange verkörpern, wie ich ihn glaubhaft rüber bringen kann. Das hätte sicherlich noch einige Jahre funktioniert. Wir fingen an ein zweites Standbein aufzubauen mit eigenen Songs. So veröffentlichten wir im September 2008 die Single "Come On And Dance". Nebenher produzierte ich aber auch noch ganz eigene Sachen, wie z.B. "I Wanna Be Your Lover" (erschien 2009), welchen ich zusammen mit Heino Sohn Uwe Kramm geschrieben, getextet und arrangiert habe. Bei meinem Sylvester-Auftritt von 2010 auf 2011 hatte ich erstmalig spürbare Symptome die mir sagten, dass etwas nicht mit mir stimmt. Ich ging aber erst im März 2011 zum ersten Mal zum Arzt um mich untersuchen zu lassen. Alle Tests waren negativ. Kein Arzt konnte wirklich herausfinden was mir fehlte. Meine Frau (sie hat die Diagnose MS - Multiple Sklerose - bereits 2003 erhalten) riet mir dann zu ihrer Neurologin zu gehen und mich bei ihr mal durchchecken zu lassen. Es dauerte ganze 8 Monate bis bei mir im November 2011 die Diagnose MS gesichert festgestellt wurde. In der ganzen Zeit konnte ich keine Auftritte oder sonst irgendeine Arbeit verrichten. Das finanzielle Loch war dadurch logischerweise ziemlich groß, so dass wir fast 4 Jahre von Hartz IV gelebt haben. Mittlerweile haben wir es aber geschafft aus dem finanziellen Loch wieder raus zu kommen. Die MS haben wir auch gut im Griff. Heilbar ist diese Krankheit ja leider nicht. Man kann sie nur medikamentös verlangsamen. Wir führen jetzt ein unserer gesundheitlichen Situation angepasstes Leben, mit dem wir sehr glücklich sind.

Kontakt

Franz Nübel
Telefon: 015758189724

E-Mail: info@franz-nuebel.de

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